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Ein Skriptkiddie (von „Skript“ und „Kid“) ist
jemand, der leicht bedienbare, vorgefertigte
Programme benutzt, um unerlaubt in fremde Computer-
und Netzwerksysteme einzudringen. Die Bezeichnung
hat Anklänge von unreifem Verhalten und Vandalismus.
Ein Skript ist eine Textdatei, die eine Folge von
Befehlen enthält, die ein Computer selbständig
ausgeführen kann. Wenn der Computer angewiesen wird,
ein solches Skript abzuarbeiten, führt dies zum
Aufruf verschiedener Programme gemäß eines
Ablaufplans, der darin beschrieben ist.
Ein Skriptkiddie ist also das Bild für einen
stereotypischen Jugendlichen, der über ein Netzwerk
in fremde Computer einbricht, dabei nur Skripte
benutzt, weil er die Funktion und Bedienung der
einzelnen Programme nicht kennt und der das ganze
tut, um gegenüber anderen anzugeben und zu
imponieren.
Eine Programmiersprache ist eine formale Sprache,
die zur Erstellung von Verarbeitungsanweisungen für
Rechnersysteme verwendet wird. Sie richtet sich
deshalb in Form und Funktion als Sprache an die
Struktur und Bedeutung von Information.
Programmiersprachen dienen der
Informationsverarbeitung. Die genauere linguistische
Betrachtung dieser Aspekte ist die Aufgabe der
Semiotik. Programmiersprachen sind nicht die einzige
Möglichkeit komplexe Abläufe für den Computer
aufzubereiten. Andere Konzeptionen sind etwa
Datenbanken und Tabellenkalkulation, oder im
hardwarenahen Bereich speicherprogrammierbare
Steuerungen.
Die Berechnungen in einem Computer können so in
einer für den Menschen lesbaren und verständlichen
Form notiert werden. Programmiersprachen sind
notwendig, da die natürlichen Sprachen oder
natürliche Zahlen (s. u.) für eine genügend
detaillierte und präzise Beschreibung von
algorithmischen Computerberechnungen zu vieldeutig
und nicht formal genug sind oder nicht für den
Menschen verständlich sind.
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